Das Problem beginnt selten am Router
„Wir haben einen starken Router, das muss reichen“ – dieser Satz leitet viele WLAN-Probleme ein. In der Praxis scheitert ein einzelnes Gerät oft an drei Dingen: der Bausubstanz, der Entfernung und der Anzahl gleichzeitig aktiver Geräte. Beton, Mauerwerk, Metallregale und Maschinen dämpfen Funksignale deutlich stärker als Trockenbauwände.
Warum Repeater oft enttäuschen
Ein Repeater verstärkt kein Signal, er gibt es weiter. Das kostet Durchsatz – im Ergebnis wird die Verbindung langsamer und der Ping steigt. Häufig der Grund, warum es „zwar funkt, aber nicht zuverlässig“.
Die fünf häufigsten Ursachen
- Zu wenige Access Points für die tatsächliche Fläche.
- Falsche Positionen – etwa im Schrank oder hinter Metall.
- Funk-Brücken statt Kabel als Anbindung der Access Points.
- Überlastete Kanäle durch benachbarte Netze.
- Ein einziges Netz für alles – Büro, Geräte und Gäste.
Wie eine saubere Lösung aussieht
Zuerst wird beurteilt, welche Bereiche versorgt werden müssen und welche Geräte dort arbeiten. Danach folgen die Positionen für Access Points – möglichst kabelgebunden. Gäste-, Büro- und Gerätenetze werden getrennt, die Anlage zentral verwaltet. Nach der Einrichtung wird die Abdeckung an den entscheidenden Stellen geprüft.
Fazit
Funklöcher sind kein Grund, mehr Router zu kaufen, sondern ein Planungsproblem. Wer Abdeckung, Anbindung und Netztrennung sauber löst, bekommt ein WLAN, das einfach funktioniert.
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