Ein verbreitetes Missverständnis
Viele Betriebe gehen davon aus, dass ihre Daten „bei Microsoft“ sicher seien und deshalb kein eigenes Backup brauchen. Microsoft betreibt seine Rechenzentren tatsächlich äußerst zuverlässig – das schützt aber nicht vor Fehlern und Angriffen, die Ihre Daten betreffen.
Wann Daten trotzdem verloren gehen
- Versehentliches Löschen: Eine Datei oder ein Postfach wird gelöscht und nach Ablauf der Wiederherstellungsfrist nicht mehr gefunden.
- Ransomware: Ein Erpressungstrojaner verschlüsselt oder löscht Daten, auf die ein Nutzer Zugriff hat – auch in der Cloud.
- Interne Fehler: Falsche Berechtigungen oder ein versehentlich geleertes Archiv.
- Fehlerhafte Synchronisation: Eine Änderung auf einem Gerät überschreibt den gewünschten Stand.
Beim klassischen Microsoft-Papierkorb wird die Aufbewahrungsfrist schnell erreicht – danach ist der Zugriff in der Regel vorbei.
Was ein echtes Backup ausmacht
Ein echtes Backup liegt außerhalb des Zugriffs der normalen Nutzer, wird regelmäßig erstellt und – entscheidend – auch getestet. Ein Backup, dessen Wiederherstellung nie probiert wurde, ist nur eine Hoffnung.
Fazit
Microsoft 365 ist eine hervorragende Plattform für die Zusammenarbeit – aber es ist kein Backup. Wer Daten sicher halten will, ergänzt es um eine eigene, geprüfte Datensicherung.
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